LOWW - Procedures

 

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Verzeichnis:

ATC-Positionen
Transition-Altitude/-Level
DEL-Prozeduren
GND-Prozeduren
    - Gate-Zuweisungen
Runway - Konfigurationen
Visual-/Short Approaches
Restricted Area Wien LO-R15
Anflug-/ Abflug-Prozeduren
    - Geschwindigkeiten
    - Simultan Approach
    - Anflug Routen
    - Separation
Wien Director
Koordination APP-CTR
Handoffs

Vienna Follow-Me Car

Infoblatt (SID-STAR...)


Zulässige ATC - Positionen

 
Freq.
FRA
Bemerkung
LOWW_DEL
122.125
-
 
LOWW_GND
121.6
S2
 
LOWW_TWR
119.4
S3
 
LOWW_D_APP
119.8
C2
nur bei Events und am Onlineday mit Genehmigung des AT-Staffs!
LOWW_APP
128.2
C1
 

 

Transition Altitude / Transition Level

Die Transition Altitude beträgt in Wien immer 5000ft. Das Transition Level berechnet sich folgendermaßen:

QNH:
xxxx - 0977: TA + 3000
0978 - 1013: TA + 2000
1014 - 1050: TA + 1000
1051 - xxxx: TA = TL

 

Delivery Prozeduren

Nach dem Vergeben der Clearance bleibt der Pilot solange auf der DEL-Frequenz bis er "ready for push-back and startup" meldet. Erst dann wird er zum GND weitergegeben.

Initial Climb ist in Wien immer 5000ft.

Der Suffix einer LOWW - SID setzt sich wie folgt zusammen:

A - SID
rwy11
B - SID
rwy16
C - SID
rwy29
D - SID
rwy34

Bsp: SNU2C für Rwy29, SNU2D für Rwy34

 

Ground Prozeduren

Taxiweg- / Rollweg - Benützung:

Aktive rwy 29 und/oder 34:

Taxiway Lima in Richtung Westen
Taxiway Mike in Richtung Osten
Taxiway Echo in Richtung Süden
Taxiway Delta in Richtung Norden


Aktive rwy 16 und/oder 11:

Taxiway Lima in Richtung Osten
Taxiway Mike in Richtung Westen
Taxiway Echo in Richtung Norden
Taxiway Delta in Richtung Süden

Taxilane 60

Generell gilt auf der Taxilane 60 das Einbahnsystem (von Osten nach Westen). Wenn ein Aircraft auf der rwy11/29 landet, kann jedoch auch über die TL50 -> TL60 auf die Positionen gerollt werden (je nach Verkehrsaufkommen).

Taxi - Clearance:

Die Taxi-Clearance ist so kurz und einfach wie möglich zu gestalten:

"AUA123, taxi to holding point rwy16 via Lima, Whiskey and Echo. QNH1016"

Auf keinen Fall sollte sie so aussehen:

"AUA123, taxi to holding point B1 of rwy16 via Taxilane 30, Lima, Whiskey, Exit23, Echo, Exit32 and Delta. QNH1016"

Gate Zuweisungen

Generell raten wir, dem Flugzeug ein Gate zuzuweisen. In Ausnahmesituationen (keine Charts an Board, Pilot findet Gate nicht,...) kann jedoch ein "Gate of Choice" vergeben werden.

Spezielle Aufmerksamkeit gilt auch dem Pushback auf den Positionen 31, 42, 51 und 58. Verwendet der Pilot AES, so macht er während des Pushbacks, wie in Real, eine kleine Kurve und schiebt das Flugzeug auf der Taxilane etwas Richtung Süden, um die Fahrzeuge am Boden vor dem Jet-Blast zu schützen.

Pier West

Information:
Alle Flugzeuge die in Länder fliegen bzw aus Ländern kommen die den 'Schengen' - Vertrag unterzeichnet haben, bekommen eine Position auf dem Pier West.

Gates:
31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42 und 49

Heavy Gates:
Gate 36, 39, 49

Typische Flugzeugtypen:
A318-A343,
B733-B773,
F70/F100,
MD80,...

Typische Airlines:
AUA (AUA, TYR, LDA), AFR, DLH, KLM, IBE, SAS, ...

Pier East

Information:
Alle Flugzeuge die in Länder fliegen bzw aus Ländern kommen die den 'Schengen' - Vertrag nicht unterzeichnet haben, bekommen eine Position auf dem Pier East.

Gates:
51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58 und 59

Heavy Gates:
Gate 51:                     typisches B767 Gate
Gates 52 and 56:         typisch für A330, A340, B777
Gate 57:                     typisches A330, B767 Gate
Gate 59:                     wird nur benützt, sofern die Gates 53 und 54 nicht besetzt sind

Typische Flugzeugtypen:
A318-A343,
B733-B773,
F70/F100,
MD80,...

Typische Airlines:
AUA (AUA, TYR, LDA), DAL, UAE, KAL, SVA, CAL, ELY, EVA (outgoing),...

Bravo Block

Information:
Auf dieser Parkfläche, welche sich zwischen dem Pier West und dem GAC East befindet, stehen 16 Positionen zur Verfügung.
B71 - B74 sind Push-back stands - alle anderen sind Taxi-out Positionen.
Der Bravo Block wird auch bei Charter Flügen der AUA (B737, A320) verwendet.

Heavy Gates:
keine Gates für Heavies verfügbar. Maximale Aircraft - Größe: A321, B738,...

Typische Flugzeugtypen:
CRJ, ERJ,
RJ85,
F70, F100,
A319/320/321 und B737
Dash8, ATR, etc....

Typische Airlines:
AUA (AUA, TYR, LDA), AZA, KLM, BAW, DLH, EIN, sowie gelegentliche Charter-Flüge ausländischer Airlines...

Main Apron

Information:
Der Main-Apron befindet sich östlich des Pier-East.
Die Positionen 7A – 7J sind Pushback Positionen, alle anderen sind Taxi-Out Positionen.
Die Position 6A ist bis maximal Fokker100 zugelassen (typisch: DHC8, CRJ, F70/100...).
Block 90 (Stands 89-99) nur für Dash, CRJ und Fokker.

Gates:
Positionen 6A – 6N, 7A - J und F45 – F59

Heavy-Gates:
keine spezifischen Heavy gates

Typische Flugzeugtypen:
Für alle Aircraft - Typen

Typische Airlines:
AUA (AUA, TYR, LDA), NLY (6B-6N), BER (6B-6N), ESK (6B-6G), BAW, GWI, EVA (incoming), ...

Cargo

Information:
Die Positionen für Cargo - Flugzeuge befinden sich im Westen des Airports, vor dem AUA Hangar (Positionen W1 – WG).
B-747 - Cargos werden entweder auf W2/W9 oder auf dem KILO-Block abgestellt.

Typische Airlines:
DHL, KAL Cargo, AAR Cargo...

Kilo Block

Information:
Wird verwendet für Airlines aus Ost-Europa, B747-Cargos, sowie ankommende AUA-Charter sowie AUA-Langstrecken (welche erst nach eingen Stunden wieder abfliegen).

Gates:
Positionen K41 - K51

Typische Airlines:
AUA (LDA), GFG, ROT, AUI, KAL Cargo, AAR Cargo...

Hotel Block

Information:
Noch nicht umgesetzt für den Flugsimulator.

Gates:
H41 - H50

 

Runway Konfigurationen

Arr 11 / Dep 16
- Süd-Ost Wind
- keine Simultan-Approaches erlaubt
- wird verwendet bei vielen Outbounds

Arr 11+16 / Dep 16

- Süd-Ost Wind
- Simultan Approaches möglich
- wird verwendet bei vielen Inbounds
- ankommende Heavy-types auf rwy16 NICHT rwy11 (aufgrund des missed approach)

Arr 16 / Dep 29
- schwacher Süd-West Wind

Arr 34 / Dep 29 (+34)
- am Häufigsten benützte Rwy-Konfiguration
- schwacher Nord-West Wind
- wird verwendet bei vielen Outbounds

Arr 16 / Dep 16
- während 'Low Visibility Stage1'
- schwacher Süd-Wind

Arr 29 / Dep 29
- West-Wind
- täglich aktiv zwischen 2100 und 0700 (local), aufgrund der Nachtflug-Restriktionen
- während 'Low Visibility Stage1'

Arr X / Dep X
- Ab einer Windstärke von 10-12kts ist jeweils nur eine Runway offen.

Visual- / Short- Approaches

Runway 11:
- keine left hand visual/short approaches
- keine visual approaches während Simultan Approaches rwy11/16

Runway 16:
- keine right hand visual/short approaches
- keine visual approaches während Simultan Approaches rwy11/16

Runway 29:
- via minimum 2nm final (left und right hand)

Runway 34:
- via minimum 2nm final(right hand)
- via minimum 4nm final (left hand)

Restricted Area Wien LO-R15

Aktivität:
- Permanent aktiv: GND bis FL100

Ausnahmen:
- IFR Anflüge auf rwy 11/16
- VFR Flüge auf publizierten Anflug/Abflug-Routen
- um die Sicherheit der Flugzeuge zu gewährleisten (bei Schlechtwetter)

Abflüge:
- Flugzeuge, welche nicht über publizierte SIDs abfliegen, müssen mittels Vektoren um die LO-R15 geführt werden.
- Bsp Rwy29: "AUA123X, when passing 1500ft turn left heading 240"

Anflug- / Abflug - Prozeduren

Geschwindigkeiten:

Speed unter FL100: 250kts IAS
Speed auf Transitions: 220kts IAS
Speed während ILS intercept: 190kts IAS
Speed bis Outer Marker: 160kts IAS

Simultan Approach:

Nur erlaubt für Rwy 11 + 16 bei entsprechenden Wetterbedingungen ('Visual Separation' muss möglich sein).
Die Heavy-Types kommen auf Grund des Missed-Approaches auf die Rwy16.

Go-Around Procedures beim Simultan-Approach:

Rwy11:

Beim Simultan Approach erfolgt das Go-around Procedure der Rwy11 ein bisschen anders als in den Charts beschrieben. Sollte das Flugzeug am Minimum durchgehen, wird vom jeweiligen ATC "turn right hdg 250 and climb 4000ft" gecleared. Dies ermöglicht ein erneutes 'Repositioning' und verhindert eine Kollision mit dem dep/arr Traffic der Rwy16, da die Centerline 16 somit nicht überflogen wird. Die Heavies schaffen diesen Right-turn nur sehr schwer und bekommen daher die Rwy16 zur Landung.

Rwy16:

Go-around Procedure laut Charts

Anflug Routen:

Standard Arrival Routes (STAR):
Ankommende Flugzeuge sollten immer, sofern es die Rwy-Konifuration erlaubt, über eine STAR zu einem der 4 Initial-Approach-Fixes (BALAD, NERDU, MABOD, PESAT) geführt werden.

Transitions/Vectoring zum ILS Approach:
Nach dem Erreichen des IAF besteht die Wahl zwischen Transitions oder Vektoren. Diese Entscheidung wird durch folgende Faktoren beeinflusst:

- Können des Piloten/ATC
- Verkehrssituation
- Wetter
- Rwy-Konfiguration

Transitions:
Transitions werden im seltensten Fall ganz ausgeflogen. Sie dienen dazu, die Flugzeuge bei starkem
Verkehrsaufkommen in den Downwind zu bringen. Von dort werden sie mittels Vektoren auf das ILS geführt.

Shortcuts:
Es ist auch möglich ein Flugzeug nur einen Teil der Transition fliegen zu lassen.
Bsp: Flugzeug kommt von Westen: "AUA123X, cleared direct Waypoint 893 to join BALAD1N Transition."

Separation

Je nach Traffic-Situation sollte die Separation auf dem ILS mind. 4-5nm und auf der Transition mind. 6-7nm betragen. Spezielle Aufmerksamkeit gilt hier den Heavies (Wake turbulence separation).
Gerade auf den Transitions ist die Vergabe von Speed-Restrictions eine hilfreiche Methode den ankommenden Traffic zu separieren.

 

Wien Director (LOWW_D_APP)

Die Position des 'Directors' wird bei starkem Verkehrsaufkommen besetzt. Dieser ist für die Staffelung auf den Transitions bzw. auf dem ILS/LOC verantwortlich.

Prozeduren:
Die ankommenden Flugzeuge werden vom APP für die Transition gecleared und im Downwind und/oder auf FL070 an den D_APP übergeben. Dieser regelt mittels Speed-Restrictions und Vektoren den Endanflug und übergibt, sobald das Flugzeug 'ILS-established' ist, an den TWR.

ATIS:
Der D_APP hat in seinem ATIS die Remarks "Callsign only" einzufügen. Durch diese Anweisung wird die Frequenz beim Initial Contact entlastet.

 

Koordination CTR-APP / Airspaces:

Airspace:

Wien Radar (LOWW_APP) ist eine Ausnahme in der LOVV-Fir. Denn hier geht der Approach Airspace bis FL245.

Informationen zur Übergabe an die nächste Station findet ihr hier.

 

Handoff:

- DEL/GND: wenn der Pilot 'Startup and Push-back' requested
- GND/TWR: vor Erreichen den Holdingpoints
- TWR/GND: nach dem Verlassen der aktiven Piste
- TWR/APP: in 1500ft
- APP/TWR: wenn 'ILS-established' bzw. wenn am Final-Approach-Track established.
- APP/CTR: auf FL200 bzw. wenn das Final-FL darunter liegt, beim Passieren der Approach Grenze
- CTR/APP: auf der STAR bzw in FL260
- APP/D_APP: im Downwind bzw. in FL070
- D_APP/TWR: wenn 'ILS-established' bzw. wenn am Final-Approach-Track established


Vienna Follow-Me Car:


- FRA: C1
- Callsign: LOWWFM1
- Höchstgeschwindigkeit: 30kts auf Taxilanes/-ways, sowie 20kts im Gatebereich.
- Der FMC-Fahrer muss aktuelle GND Charts besitzen, sowie mit dem Airport Layout vertraut sein.
- Mindestens ein für Wien zuständiger Controller (CTR/APP/TWR/GND) muss online sein und mit dem FMC einverstanden   sein.
- Das FMC muss im Teamspeak-Channel des zuständigen Controllers sein und mit ihm per Flüstertaste verbunden sein.

- Die orange markierten Positionen werden durch das/die FMC bedient.
- Die blauen Punkte stellen die Standorte dar, wo das FMC die ankommenden Flugzeuge empfängt.
- Je nach Verkehrssituation sollte das Straßensystem des Airports genützt werden (sofern in Szenerie unterstützt).
- Wenn möglich sollten die Taxiwege gemieden werden, da diese außerhalb der Zuständigkeitsgrenze zwischen
  Flughafen Wien und AustroControl AG liegen und nur in Ausnahmefällen vom FMC befahren werden dürfen.

Tipps:

Es ist wichtig, die LOAs nach Möglichkeit einzuhalten, da es sich hier um ausverhandelte Regeln zwischen den einzelnen FIRs handelt. Es hat sich allerdings dennoch bewährt, sich auch mit den benachbarten Controllern abzusprechen (auch um sich der Verkehrslage anzupassen und sich selbst und/oder andere zu entlasten).

Im Falle eines "go-around" bzw. "missed approach" sollte man die Anweisungen auf das Nötigste reduzieren und falls möglich vereinfachen (z.b.: in LOWL und LOWW kein Problem, da hier genug Platz ist, in LOWI/LOWK/LOWS/LOWG ist die Situation durch die nahen Berge schon etwas komplizierter). Die Belastung im Cockpit ist besonders in den ersten Sekunden enorm, da der Pilot erst die Maschine unter Kontrolle bringen muss (go-around thrust einstellen - Flaps in Takeoff Stellung bringen - Fahrwerk einfahren - Anweisungen ausführen). Lieber etwas länger mit der Aufforderung zum Frequenzwechsel warten als den Piloten noch mehr zu stressen.

Im Falle eines Funkausfalls (nur bei Prüfungen) kann man damit rechnen, dass der Pilot auf der zuletzt frei gegebenen Höhe zum IAF fliegt und dort ins Holding geht. Nach etwa 5 Minuten im Holding wird er auf die Anflughöhe sinken und einen Standardanflug für das veröffentliche Anflugverfahren fortsetzen (in Wien z.b. gibt es eine gesonderte Karte für Funkausfall). In "real" würde der Tower eine grüne Leuchtrakete abfeuern um dem Piloten die Freigabe zur Landung zu signalisieren, da dies auf IVAO nicht so leicht möglich ist, muss man sich hier auf das Timing und die Erfahrung des Piloten verlassen können (Funkausfall wird durch den Prüfer angeordnet und dem entsprechend nur von erfahrenen Piloten durchgeführt, welche die Prozeduren auch kennen).

Als DEL/GND/TWR im IVAC immer die Abflugroute und freigegebene Höhe ins "Flight TAG" eintragen, damit die umliegenden Lotsen wissen womit sie rechnen können (erspart auch viel Tipperei zur Abstimmung).

Für einen kleine Einführung siehe auch: IVAC - Der Einstieg .

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